Meine Ausbildung zum Sterbebegleiter: Die Übersicht

Vor einigen Jahren habe ich acht Monate lang eine Ausbildung zum zertifizierten Sterbebegleiter an einem Hospiz in Berlin durchlaufen. Während dieser Zeit habe ich aufgeschrieben, was ich gelernt habe, nicht nur über Sterben und Tod, sondern auch über Trauer, Angst, Präsenz und mich selbst. Hier ist die Übersicht über die 15 Teile der Serie.

Manche Teile sind persönliche Geschichten. Andere geben weiter, was ich von Ärzt:innen, Pflegekräften und Trauerbegleiter:innen gelernt habe. Zusammen sind sie die ehrlichste Antwort, die ich auf die Frage geben kann, die mir am häufigsten gestellt wird: Was passiert eigentlich in so einer Ausbildung wirklich?

Teil 1: Hospizarbeit – Mein erster Ausbildungstag und das Konzept des Total Pain: die Idee, dass Leid am Lebensende nie nur körperlich ist.

Teil 2: Ein Loch im Herzen – Über Erwartungen, Unterstützungssysteme und eine einfache Zeichenübung darüber, was Ehrenamt wirklich bedeutet.

Teil 3: Kommunikation – Was eigentlich gesagt wird, wenn die Worte fehlen, und warum "einfach präsent sein" vielleicht die wichtigste Fähigkeit überhaupt ist.

Teil 4: Meine Beziehung zum Tod – Ein Ausbildungswochenende, das mich mit meiner eigenen Angst vor dem Sterben konfrontiert hat, und die Suche nach einer persönlichen Kraftquelle.

Teil 5: Trauer – Warum sich Trauer jedem Modell entzieht, und warum sie in unserer modernen Welt so unsichtbar geworden ist.

Teil 6: Der Besuch – Mein erster Hausbesuch, und wie schnell alte Erinnerungen hochkommen können, genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

Teil 7: Schmerz – Was uns eine Palliativärztin über Schmerzmanagement beigebracht hat, und die schwierige Wahrheit über palliative Sedierung.

Teil 8: Gefühle und das Familiensystem – Warum diese Arbeit letztlich mehr mit einem selbst zu tun hat als mit der Person, die man begleitet.

Teil 9: Der Sterbeprozess – Was beim Sterben biologisch passiert, und warum es erstaunlich beruhigend sein kann, das zu verstehen.

Teil 10: Ethik – Die ethischen Dilemmata, mit denen Hospizteams täglich konfrontiert sind, und warum es selten eine eindeutig richtige Antwort gibt.

Teil 11: Rituale – Von Papiersternen bis zu Alltagstraditionen: warum Rituale wichtiger sind, als man denkt.

Teil 12: Das Außergewöhnliche – Über Momente, die sich jeder Logik entziehen, und ein Bild, das versucht hat, einen davon einzufangen.

Teil 13: Herr K. – Ein ehrlicher Bericht über meinen ersten Klienten: die Verbindung, die ich mir erhofft hatte, und die, die mir nicht gelungen ist.

Teil 14: Ein Tag im Hospiz – Ein ganzer Tag im Hospiz, und ein Stoffaffe, den ich nie vergessen werde.

Teil 15: Das Ende – Was mich acht Monate gelehrt haben, und das eine, das am Ende wohl am meisten zählt.

Wenn dich einer dieser Teile anspricht, ob du dich mit der eigenen Angst vor dem Tod auseinandersetzt, jemanden in Trauer begleitest, oder selbst über diese Art von Arbeit nachdenkst, dann lade ich dich herzlich ein in unserem Blog, weiterzulesen.

HIER kommst du zum ersten Teil der Serie.

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Meine Ausbildung zum Sterbebegleiter, Teil 15: Das Ende