Trauer-Trainings für HR-Teams und Führungskräfte

OMDBs Trainings vermitteln HR-Verantwortlichen und Führungskräften praktische, konkrete Tipps und Fähigkeiten, um trauernde Mitarbeitende zu unterstützen. Und das nicht nur theoretisch, sondern sehr nah dran am Berufsalltag — und am Leben.

Abstrakte, dreidimensionale Papierfaltung in tiefvioletten Tönen — steht für OMDBs Trainings-Angebot

Warum das trainiert werden muss – und nicht improvisiert werden sollte

Eine bundesweite Befragung der deutschen Arbeitnehmerschaft aus dem Jahr 2026 (n=1.127) ergab, dass 63,1 % der Befragten in den letzten fünf Jahren persönlich mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod oder Trauer konfrontiert waren, und 85,2 % hatten miterlebt, wie eine Kollegin, ein Kollege oder eine Führungskraft Trauerurlaub genommen hat (Kukla et al., „Toward compassionate workplaces", PLOS ONE, 2026). Das ist kein seltenes Ereignis, das nur in einem anderen Team passiert — statistisch gesehen ist es in den meisten Teams in Deutschland bereits passiert oder passiert gerade.

Dieselbe Studie zeigt, dass die meisten Organisationen darauf nicht vorbereitet sind: 74,7 % der Befragten gaben an, dass es in ihrem Unternehmen überhaupt keine Angebote gibt, um trauernde Mitarbeitende zu unterstützen, und 66,8 % hatten keine feste Ansprechperson, an die sie sich wenden konnten.

Das lässt sich nicht mit einer einzelnen E-Mail oder einer Zeile in der Unternehmensrichtlinie lösen. Es ist eine Kompetenzlücke — und eine, die sich schließen lässt.

Was das Training abdeckt

  • Den eigenen Umgang mit Trauer und Tod verstehen und erforschen — denn Selbstreflexion ist ein wichtiger Teil des Weges
  • Wie du bei einer trauernden Kollegin oder einem trauernden Kollegen nachfragst, ohne das Thema zu meiden oder zu weit zu gehen
  • Was du wirklich sagen kannst — und die wenigen Dinge, die du auch mit guten Absichten besser vermeidest
  • Wann Schweigen die richtige Antwort ist, und wie du es aushältst, ohne es vorschnell zu füllen
  • Welche Art von Unterstützung wirklich hilft
  • Wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist — ein Mitarbeiterunterstützungsprogramm (EAP), HR oder eine externe Anlaufstelle — und wie du diese Übergabe gut gestaltest

Ein Trauer-Training ist nicht nur bei Todesfällen hilfreich

Führungskräfte erleben trauerähnliche Situationen öfter, als sie es so benennen würden. Eine Umstrukturierung, eine Entlassungswelle, ein aufgelöstes oder fusioniertes Team, eine wegfallende Rolle — das sind Verlusterfahrungen, und die betroffenen Menschen durchlaufen etwas, das der Trauer erkennbar ähnelt: Schock, Wut, Verhandeln, eine Phase eingeschränkter Leistungsfähigkeit, irgendwann Anpassung. Den meisten Führungskräften fehlt dafür die Sprache, weil „Trauer-Training" so klingt, als gälte es nur nach einem Todesfall.

Unser Training ist konkret in Tod und Trauerfall verwurzelt — dort liegt die eigentliche Tiefe unserer Expertise, und das bleibt der Ausgangspunkt. Aber dieselben Fähigkeiten — einen Verlust direkt anzuerkennen, was du sagst, statt das Thema zu meiden, Erwartungen anzupassen, ohne jemanden bloßzustellen — lassen sich direkt auf organisatorische Veränderungen übertragen. Eine Führungskraft, die gelernt hat, für einen Mitarbeitenden da zu sein, der um ein Elternteil trauert, ist auch für das Gespräch mit einem Team besser gerüstet, das gerade die Hälfte seiner Mitglieder durch eine Entlassungswelle verloren hat. Steht deine Organisation vor einer Umstrukturierung, einer Fusion oder einem größeren Team-Wandel, deckt dieses Training auch das ab — nicht nur den Trauerfall.

Format

Virtuell oder vor Ort, zugeschnitten auf die Größe deines Teams und das, womit ihr gerade konfrontiert seid. Die Sessions sind praxisnah — aufgebaut auf echten Szenarien statt abstrakter Theorie —, sodass Führungskräfte mit etwas rausgehen, das sie in einem echten Gespräch nutzen können, und nicht nur mit einem Rahmenkonzept, das sie gelesen haben.

Feld aus glänzenden kobaltblauen kugelförmigen Objekten

Case Study: Babbel

"I cannot recommend OMDB enough. Patrick and Cori delivered workshops and grief sessions for us, as well as sharing advice on the grief process on our company podcast. The way our employees were supported and shown care for has truly made a difference to how participants processed their grief. Patrick and Cori provided a safe space for people to breathe, process and talk when they needed to. They also gave everyone the opportunity to take the time they needed as individuals, showing how everyone's journey is different. I am so grateful for their kindness, their understanding and the way they really listened and delivered on what we needed. Every company can benefit from the services of OMDB." — Eileen Barnard, Principal Organisational Culture Manager – DE&I, Babbel

Was die Zusammenarbeit konkret umfasste

Im Laufe der Zeit ist zwischen OMDB und Babbel eine Zusammenarbeit entstanden, die vier unterschiedliche Formate umfasst — ein Interview zum Thema Trauer am Arbeitsplatz für Babbels firmeneigenen Podcast, einen Online-Workshop für Mitarbeitende, zwei Präsenz-Sessions zum Thema Trauer für zwei unterschiedliche Teams, die jeweils ein Teammitglied verloren hatten, sowie ein HR-Training zum Thema Trauer am Arbeitsplatz. Diese Bandbreite mit ein und derselben Organisation ist der klarste vorhandene Beleg dafür, wie eine langfristige Workplace-Partnerschaft mit OMDB in der Praxis aussieht — keine einmalige Session, sondern Unterstützung, die ein Unternehmen an mehreren Punkten begleitet, sobald neue Bedarfe entstehen.

Häufige Fragen

Wie unterstütze ich trauernde Mitarbeitende am Arbeitsplatz?

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Sprich den Verlust direkt an, statt ihn zu umgehen — Schweigen wirkt oft wie Gleichgültigkeit, auch wenn es das nicht ist. Frag nach, was wirklich hilft, statt es anzunehmen, passe die Arbeitsbelastung an, wo es möglich ist, und melde dich einige Wochen später noch einmal, wenn die meiste andere Unterstützung schon abgeklungen ist. Genau darin entwickelt OMDBs Training echte Praxis — nicht nur Richtlinien.

Wie lange beeinflusst Trauer die Arbeitsleistung tatsächlich?

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Länger, als die meisten Trauerurlaub-Regelungen berücksichtigen. Eine bundesweite deutsche Befragung aus dem Jahr 2026 ergab, dass mehr als ein Viertel der betroffenen Mitarbeitenden ihre Arbeit nicht wie gewohnt ausüben konnte, und fast 15 % gaben an, dass Trauer ihre Arbeit täglich oder fast täglich beeinflusste — das lässt sich nicht in den drei bis fünf Tagen auflösen, die die meisten Trauerurlaub-Regelungen vorsehen. Das ist kein Grund, den Urlaub unbegrenzt zu verlängern — es ist ein Grund, warum Führungskräfte fortlaufende Kompetenzen brauchen, keine einmalige Geste.

Was ist Teil einer Trauer-Trainingssession — ein Vortrag oder interaktiv?

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Interaktiv. Die Sessions verbinden einen kleinen theoretischen Rahmen mit echter Szenario-Praxis, sodass Führungskräfte das Gespräch danach wirklich führen können — nicht nur in der Theorie erkennen.

Wie lange dauert ein typisches Training?

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Zugeschnitten auf dein Team — die Sessions dauern meist zwischen ein paar Stunden und einem halben Tag, je nach Gruppengröße und Umfang der Themen.

Was kostet ein Trauer-Training am Arbeitsplatz?

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Der Preis richtet sich nach dem jeweiligen Auftrag — abhängig von Teamgröße und Format (virtuell vs. vor Ort, einzelne Session vs. Reihe). Schreib uns kurz etwas zu deinem Team, und wir melden uns mit einem Angebot.

Deckt dieses Training auch organisatorischen Wandel ab, nicht nur Tod und Trauerfall?

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Ja. Unsere Expertise ist konkret in Tod und Trauer verwurzelt, aber dieselben Fähigkeiten lassen sich auf Verluste anwenden, die nicht mit einem Todesfall zu tun haben — eine Umstrukturierung, eine Entlassungswelle, ein fusioniertes oder aufgelöstes Team. Durchläuft deine Organisation einen solchen Wandel, ist das Training darauf ausgelegt, das mit abzudecken.

Trainingsangebot anfragen. Erzähl uns von deinem Team und was der Anlass für deine Anfrage ist — wir melden uns, um ein kostenloses 30-minütiges Gespräch zu vereinbaren.

talk@omdb.life